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Hilfe, die ankommt durch Krombacher

09.07.2020 10:29

Haus Emmaus Worbis erhält eine Spende von 2.500 Euro

An das Haus Emmaus Worbis konnte die großartige Summe von 2.500 Euro in Form eines symbolischen Schecks übergeben werden. Hilfe, die ankommt durch Krombacher – denn: echtes Geld gab es natürlich auch. Constance Hunold, Leiterin der Häuser Emmaus in Worbis und Mühlhausen und deren Hospizdienste, freut sich und nahm die Spende dankend entgegen. „Bastelmaterial und Spielsachen sind ein „Dauerbrenner“ und werden immer gebraucht für unsere Kinder und Jugendlichen.“, führt Hunold vertiefend weiter aus: „Die Corona-Pandemie und die stark einschränkenden Kontakt- und Besuchsregeln haben auch die Hospizdienste betroffen. Nicht zuletzt wirken sich die Kontaktbeschränkungen auch auf unsere Spenden aus, die dringend benötigt werden, damit die Arbeit weitergeführt werden kann.“ Der aktuelle Rückgang der Spenden liegt vor allem daran, dass die Hospizdienste nicht wie sonst durch Informations- und sonstige Veranstaltungen auf ihre Arbeit aufmerksam machen und über die notwendige Unterstützung durch Spendengelder berichten können. „Die Häuser Emmaus in Worbis und Mühlhausen  freuen sich daher gerade jetzt über jede Spende.“, unterstreicht Hunold und spricht ihren besonderen Dank an die Krombacher Brauerei aus.

Hintergrund Krombacher Spenden-Aktion

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Spendenaktion der Krombacher Brauerei übergab Peter Fleischmann, Außendienstmitarbeiter der Brauerei, an das Team vom Haus Emmaus Worbis einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro.

Damit ist das Haus Emmaus Worbis und seine Hospizdienste, die in Trägerschaft  der Caritative Pflegedienst Eichsfeld gGmbH sind, einer von 100 jährlichen Spendenempfängern. Seit 2003 findet die Krombacher Spendenaktion statt, bei der eine Gesamtsumme von 250.000 Euro in 100 Spenden à 2.500 Euro aufgeteilt wird. Die Spendenvorschläge kommen von den Verbrauchern und Institutionen.  

„Nicht jedes Kind kann unbeschwert in seine Zukunft blicken. Manche von ihnen sind vom Schicksal betroffen - wir hoffen, damit einen Beitrag zur oft traurigen, aber unglaublich wertvollen Arbeit der Häuser Emmaus und ihrer Hospizdienste leisten zu können.“, so Peter Fleischmann.

Hintergrund  Kinder- und Jugendhospizarbeit

Kinder- und Jugendhospizarbeit ist ein besonderer Zweig der Hospizarbeit: Für Familien mit einem lebensbedrohlich oder lebensverkürzt erkrankten Kind ist es besonders schwierig, das vertraute Alltagsleben weiter zu führen. Täglich gibt es neue Herausforderungen. Die intensive Pflege, häufige Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche erfordern viel Zeit und Kraft. Lebenspläne können brüchig werden. Der Kinder- und Jugendhospizdienst Eichsfeld/Unstrut-Hainich-Kreis bietet allen Betroffenen facettenreiche und wertvolle Unterstützung, um die Lebensfreude der erkrankten Kinder und Jugendlichen zu stärken, Zeit für Geschwisterkinder zu finden und die Eltern einfach zu entlasten.

Trotz Corona für Sterbende da

Die Häuser Emmaus Worbis und Mühlhausen und ihre Hospizdienste begleiten und unterstützen schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige auch jetzt - seit Ausbruch der Corona-Pandemie war das nicht immer im direkten Kontakt möglich und es wurde auf E-Mails, Telefonie und Video-Telefonie zurückgegriffen.

„Auch unsere Ehrenamtlichen wünschen sich, die Betroffenen wieder direkt begleiten zu können, sei es im eigenen Zuhause, aber auch im Krankenhaus und im Pflegeheim“, führt Hunold weiter aus. Voraussetzung hierfür ist, dass im Pflegeheim und im Krankenhaus die für eine Lockerung der Kontaktbeschränkung notwendigen und damit einer Vereinsamung und Isolation der Betroffenen vorbeugenden Hygienekonzepte vorgelegt und umgesetzt werden.

Die Begleitungen in der Häuslichkeit beginnen jetzt sukzessive wieder: Aktuell liegen für die Häuser Emmaus Worbis und Mühlhausen die Freigaben der jeweiligen Gesundheitsämter für die Infektionsschutzkonzepte vor. Sowohl die 4 Koordinatorinnen als auch die über                      100 Ehrenamtlichen werden aktuell sukzessive entsprechend geschult  -  Begleitungen in der Häuslichkeit können entsprechend der Dringlichkeit ab sofort wieder durch die Koordinatorinnen erfolgen, in Kürze dann auch durch die Ehrenamtlichen.

Hunold unterstreicht: „Schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, dafür sind wir seit über 20 Jahren hier in der Region da.“