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Ein ganz besonderes Geschenk

30.08.2021 12:27

Ehrenamtliches Engagement im Emmaus Hospiz- und Palliativnetzwerk

Die ambulanten Emmaus Hospizdienste werden von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als wichtige Ergänzung zur ärztlichen und pflegerischen Leistung getragen. Zu Menschen aus unserer Region des Eichsfelds und des Unstrut-Hainich-Kreises, die mit dem Schicksal einer unheilbaren Krankheit konfrontiert sind, pflegt diese Gruppe von Ehrenamtlichen eine ganz besondere Beziehung. Als eine solche Begleiterin geht Mechthild Führ diesen Weg mit den Betroffenen gemeinsam. Dabei erfährt sie von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen vor allem tiefe Verbundenheit. Es ist eine ehrliche Dankbarkeit – die ihr bestätigt, dass sie das Richtige tut. Kontakte aus vergangenen Begleitungen bestehen teilweise bis heute, so Frau Führ.

„Zuversicht“ als ein Teil des Weges

Aufmerksam auf den ehrenamtlichen Dienst im Hospizbereich wurde Frau Führ bereits vor über 10 Jahren. Nach eigenen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Sterben im privaten Umfeld entschloss sie sich, ihre Zeit ehrenamtlich Betroffenen und Angehörigen zur Verfügung zu stellen. Was sie im Leben Gutes erfahren hat, möchte sie aus diesem Grund an andere weitergeben.

Als Sterbebegleiterin ist sie nun bereits seit etwa 4 Jahren tätig. Die gesammelten Erfahrungen aus dieser Zeit seien besonders erfüllend, so sagt sie. Bei der engen Zusammenarbeit im Emmaus Hospiz- und Palliativnetzwerk ist „Meggi“ Führ in dieser Zeit auch für ihr künstlerisches Talent bekannt geworden. Dieses ganz besondere Gemälde – mit dem passenden Titel „Zuversicht“ – erstellte sie in vielen Stunden der Arbeit, aber auch mit viel Spaß und Freude für den Emmaus SAPV. Nicht nur für Frau Führ selbst drückt dieses Bild etwas ganz Besonderes aus. Das Motiv begleitet den Dienst bereits seit vielen Jahren. Es steht sinnbildlich für Zuversicht als einen Teil des Lebensweges. Jetzt schmückt es den Flurbereich der neuen SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) Büros im Krankenhaus Reifenstein angrenzend an die Palliativstation und erinnert stets an die wichtige Zusammenarbeit mit engagierten Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Unterstützung die Arbeit des Emmaus Netzwerkes nicht möglich wäre.

Befähigung für das Ehrenamt

Das Team des Emmaus Hospiz- und Palliativnetzwerkes begleitet Betroffene zusammen mit niedergelassenen Ärzten, Pflegefachkräften, Pflegenden sowie weiteren Berufsgruppen, viel Herzenswärme und Engagement. Außerdem bietet es die Möglichkeit zur Qualifizierung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung an. Das Rüstzeug für ihre wertvolle Arbeit erhalten alle ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter in intensiven Vorbereitungskursen. Die Koordinatorinnen begleiten und unterstützen Sie darüber hinaus bei ihrer täglichen Arbeit.

Wenn Sie sich auch vorstellen können ehrenamtlich tätig zu werden oder Interesse an der besonderen Begleitung und Fürsorge von Menschen und ihren Angehörigen haben, können Sie gerne jederzeit für nähere Informationen unter der Telefonnummer: 036074 639410 mit uns in Kontakt treten.