Angebote für Trauernde

Trauer ist nicht nur für das stille Kämmerlein gedacht.
Trauer braucht Mitmenschen.
Ungesehene Tränen sind verschenkte und manchmal verlorene Tränen.
Tränen, wie auch alle anderen Gefühle der Trauer, sind auch dazu da, gesehen, gehört, verstanden, akzeptiert und bestätigt zu werden.

(vgl. Jorgos Canacakis)

Wenn ein nahestehender Mensch gestorben ist, dann kann unser Leben leicht aus der Bahn geworfen werden, mit all den Gefühlen von Schmerz, Einsamkeit, Sehnsucht und Ohnmacht, vielleicht auch Angst, Enttäuschung, Wut, oder Schuldgefühle.

Wie gut wäre es in dieser Situation Menschen zu begegnen, die ein offenes Ohr haben für das, was uns im innersten bewegt, die wissen und selbst erfahren haben, welche Gefühle –  manchmal ist es auch ein Gefühlschaos – unser Leben zur Zeit bestimmen können.

Wir möchten Ihnen einen Raum anbieten:

wo Sie so sein dürfen, wie Sie sich gerade fühlen
wo Sie Menschen in ähnlichen Situationen kennenlernen können
mit ihnen sprechen und schweigen
erzählen und zuhören
weinen und lachen
klagen und danken
und wo Sie vielleicht erfahren, dass sich Lasten gemeinsam leichter tragen lassen.

Jeder und jede, gleichgültig ob der Verlust erst kurz oder schon länger zurückliegt, ist herzlich willkommen.

Zum Trauercafé möchten wir

jeden 1. Mittwoch im Monat

von 16.00 – 18.00 Uhr

in das Haus Emmaus
am Haus St. Elisabeth Worbis, Eingang Amtsstraße,

ganz herzlich einladen.