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Trost- und Gedenkgottesdienst „Spuren im Sand“

01.03.2019 08:59

Krankenhauskapelle Haus St. Vincenz Heiligenstadt

Heiligenstadt. Das Ambulante Hospiz- und palliative Beratungszentrum Eichsfeld / Unstrut-Hainich-Kreis, die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und die Palliativstation des Eichsfeld Klinikums laden die Angehörigen der Verstorbenen, die sie im Jahr 2018 betreut und bis zuletzt begleitet haben sowie Gläubige, Interessierte und Trauernde herzlich zum jährlichen Trost- und Gedenkgottesdienst ein. Die Krankenhauskapelle im Haus St. Vincenz Heiligenstadt ist barrierefrei und auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Der Gottesdienst wird von den Haupt- und Ehrenamtlichen gemeinsam mit Rektor Tobias Reinhold, katholischer Pfarrer und Klinikseelsorger im Eichsfeld Klinikum und Pfarrer Uwe Flemming, evangelischer Krankenhauspfarrer, gestaltet und steht unter dem Thema „Spuren im Sand“.

Als Zeichen und Symbol des Gedenkens wird mit einem Lichtritual gemeinsam die Erinnerung an die Verstorbenen geteilt. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Frauenchor Birkungen mit seinem Ensemble.

Im Jahr 2018 haben das Ambulante Hospiz- und palliative Beratungszentrum Eichsfeld / Unstrut-Hainich-Kreis, die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und die Palliativstation des Eichsfeld Klinikums zusammen insgesamt fast 900 Betroffene, Klienten, Kinder sowie ihre Angehörigen aus dem Eichsfeld und dem Unstrut-Hainich-Kreis betreut.

Hintergrund:

Mit dem Ambulanten Hospiz- und palliativen Beratungsdienst Eichsfeld (seit 1999) sowie dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Eichsfeld/Unstrut-Hainich-Kreis (seit 2012) gibt es zwei langjährig etablierte Dienste, die sich speziell um die Belange von schwer erkrankten Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen kümmern. Darüberhinaus sind für die Hospizarbeit die Häuser Emmaus entstanden - 2014 in Worbis und 2018 in Mühlhausen. Die Hospizdienste verstehen sich dabei als Ergänzung zu pflegerischen und ärztlichen Leistungen - inzwischen kümmern sich täglich über 85 Ehrenamtliche und 3 Koordinatorinnen im Eichsfeld und Unstrut-Hainich-Kreis um lebensverkürzt und lebensbedrohlich erkrankte sowie trauernde Kinder und Jugendliche, Geschwisterkinder und schwerkranke und sterbende Erwachsende. Jährlich erfahren durch sie über 400 Betroffene, Klienten oder Kinder die Sterbe- und Trauerbegleitung.

Das Team der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sorgt dafür, dass Schwerkranke in auswegloser Situation eine ihrem Krankheitsbild entsprechende, individuell abgestimmte medizinische Behandlung zuteil wird. Dieses Angebot ersetzt nicht die gewohnte Betreuung durch den Hausarzt, sondern ergänzt diese, um zum Beispiel eine Krankenhauseinweisung zu vermeiden. Die SAPV besteht seit 2010 und hat seitdem rund 1.900 Menschen im gesamten Eichsfeld-Kreis und in Nordthüringen im Unstrut-Hainich-Kreis betreut.

Sowohl das SAPV-Team als auch die Hospizdienste können direkt auf die fachlichen und räumlichen Kapazitäten der seit Ende 2017 bestehenden Palliativstation im Eichsfeld Klinikum zurückgreifen.  

Ambulantes Hospiz- und palliatives Beratungszentrum:

Haus Emmaus Worbis

Haus Emmaus Mühlhausen

24h-Telefon Hospizdienste EIC/UH: 036074 63- 9410       

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV):

24h-Telefon SAPV EIC/UH:              036074 74- 4404

Termin:

Trost- und Gedenkgottesdienst zum Thema „Spuren im Sand“       

Eichsfeld Klinikum gGmbH, Haus St. Vincenz Heiligenstadt

Krankenhauskapelle Heiligenstadt 

Freitag, 12.04.2019, 18.00 Uhr