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Ökumenischer Trost- und Gedenkgottesdienst

08.03.2018 13:50

Krankenhauskapelle Heiligenstadt

Heiligenstadt. Auch im zurückliegenden Jahr 2017 mussten wir Abschied von geliebten Menschen nehmen. Constance Hunold, Leitung Ambulanter Hospiz- und palliativer Beratungsdienst Eichsfeld (AHPB) „Haus Emmaus“ und Ines Creutzburg, pflegerische Leitung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) laden die Angehörigen der Verstorbenen sowie Gläubige, Interessierte und Trauernde herzlich zum traditionellen ökumenischen Trost- und Gedenkgottesdienst ein: Freitag, 23.03.2018, um 18.00 Uhr, Krankenhauskapelle Heiligenstadt. Die Krankenhauskapelle ist barrierefrei und auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Rektor Tobias Reinhold, katholischer Pfarrer und Klinikseelsorger im Eichsfeld Klinikum und Pfarrer Johannes Möller aus Heiligenstadt werden in besonderer Weise der Patienten des Ambulanten Hospiz- und palliativen Beratungszentrums Eichsfeld / Unstrut-Hainich-Kreis (AHPB) sowie der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gedenken, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Hintergrund:

Wenn die Kraft von unheilbar Kranken zu Ende geht, wünschen sie sich ein würdevolles Leben bis zuletzt. Keine großen Schmerzen zu erleiden, möglichst in der vertrauten Umgebung des eigenen Zuhauses die letzte Zeit verbringen - diesem Wunsch stehen oft Ängste entgegen, weil die Erfüllbarkeit eine große Herausforderung ist.

Das Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sorgt dafür, dass Schwerkranke in auswegloser Situation eine ihrem Krankheitsbild entsprechende, individuell abgestimmte Behandlung zuteil wird. Dieses Angebot ersetzt nicht die gewohnte Betreuung durch den Hausarzt, sondern ergänzt diese, um zum Beispiel eine Krankenhauseinweisung zu vermeiden.

Der SAPV besteht seit 2010 und hat seitdem über 1.600 Menschen im gesamten Eichsfeld-Kreis und in Nordthüringen im Unstrut-Hainich-Kreis betreut.

Dabei arbeitet die SAPV in Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz- und palliativen Beratungszentrum Eichsfeld / Unstrut-Hainich-Kreis (AHPB) „Haus Emmaus“. Das Haus Emmaus gibt es bereits seit 2014 in Worbis – hier hat das Ambulante Hospiz- und palliative Beratungszentrum seinen Sitz, dessen Ursprünge bereits auf das Jahr 1999 zurückgehen. Mehrere Angebote und Dienste sind unter einem Dach vereint und befinden sich in Trägerschaft der Caritativen Pflegedienst Eichsfeld gGmbH (CPE). Einerseits der Ambulante Hospiz- und palliative Beratungsdienst, der sein Hauptaugenmerk auf die Begleitung schwersterkrankter erwachsener Menschen und ihrer Zugehörigen richtet sowie andererseits der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst, dessen Augenmerk vor allem auf lebensverkürzt bzw. lebensbedrohlich erkrankter Kinder und Jugendlicher und deren Familien liegt.

Beide Dienste verstehen sich als Ergänzung zu pflegerischen und ärztlichen Leistungen - sie sind ehrenamtlich mit 3 hauptamtlichen Koordinatoren sowie 85 Ehrenamtlichen. Jährlich erfahren durch sie über 140 Familien die Sterbe- und Trauerbegleitung.

Seit letztem Jahr befindet sich auch die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) in der Elisabethstraße, Worbis – wie das Haus Emmaus.

Ambulantes Hospiz- und palliatives Beratungszentrum Haus Emmaus sowie Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Elisabethstraße 61 (Eingang: Amtsstraße 6), 37339 Leinefelde-Worbis OT Worbis         

24h-Telefon Hospizdienste:               036074 / 63 94 10     

24h-Telefon SAPV EIC/UH:              036074 / 74 44 04

Termin:

Ökumenischer Trost- und Gedenkgottesdienst

Eichsfeld Klinikum gGmbH, Haus St. Vincenz Heiligenstadt

Krankenhauskapelle Heiligenstadt  

Freitag, 23.03.2018, 18.00 Uhr